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Schloss Einstein

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Schloss Einstein ist eine deutsche Kinder- und Jugendserie, die das Leben von Schülern erzählt, die auf dem Internat Schloss Einstein leben. Die 12- bis 17-jährigen Schüler gehen hier zur Schule und ins Internat. Dabei durchleben sie den gewöhnlichen Alltag, z.B Streit mit Eltern, erste Liebe, Probleme mit Freunden und Lehrern, Comedy, Action etc.

Mit über 800 Folgen ist Schloss Einstein die am längsten laufende Kinder- und Jugendserie. Erstmals ausgestrahlt wurde die Serie am 4. September 1998 im KiKA. Von 1998 bis 2007 war der Handlungsort das fiktive Dorf Seelitz in der Nähe von Potsdam. Seit 2007 wird Serie in Erfurt gedreht, wo sich seit Folge 481 nun auch der Handlungsort befindet.

Im Jahr wird eine Staffel von Schloss Einstein ausgestrahlt, diese umfasst seit der 17. Staffel immer 26 Folgen. In den Anfangsjahren (Staffel 1 bis Staffel 9) war die Folgenanzahl einer Staffel aber stets variierend. Von der 10. bis zur 16. Staffel umfasste eine Staffel immer 52 Folgen.

Der Beginn einer Staffel zeigt fast immer den Beginn eines neuen Schuljahres. Zu jedem neuen Schuljahr werden neue Charaktere in die Serie eingeführt. Mit der Zeit werden die Darsteller ausgetauscht und wieder durch neue ersetzt.

Geschichte Bearbeiten

Die erste Folge wurde am 4. September 1998 im Kinderkanal (heute KiKA) ausgestrahlt. Da die Serie ihr eigenes Genre als langlaufende Kinder-Weekly begründete, lagen noch keine Erfahrungen mit einer solchen Reihe vor. Deshalb wurden zunächst kleinere Einheiten mit 76 geplanten Folgen produziert. Als der Erfolg feststand, ging die ARD zu jährlichen Fortsetzungen über und bis Juni 2007 wurden 480 Folgen abgedreht.

Seit der elften Staffel (Folge 481) wurde der Handlungsort nach Erfurt verlegt, die erste Folge der Staffel wurde am 5. Januar 2008 ausgestrahlt.

Inhalt und Konzept Bearbeiten

Rahmenbedingungen Bearbeiten

Im (fiktiven) brandenburgischen Dorf Seelitz in der Nähe von Potsdam erfüllt sich Dr. Emanuel Stollberg (Wilfried Loll) einen Lebenstraum – er gründet 1995 in einem alten Schlossgebäude eine Privatschule: das Albert-Einstein-Gymnasium, Internat Schloss Seelitz. Nicht ohne Grund dient der Begründer der Relativitätstheorie als Namensgeber, denn die Schule ist naturwissenschaftlich ausgerichtet. Von den Schülern wird dieser Bandwurmname jedoch schnell abgekürzt – Schloss Einstein ist geboren.

Dr. Stollberg möchte seine Schüler nach besten Kräften fördern. Dazu gehört neben der Wissensvermittlung auch eine charakterliche Erziehung. Gewalt ist ein absolutes Tabu. Anstehende Probleme sollen von den Kindern friedlich und nach Möglichkeit selbst gelöst werden. Neulingen wird ein älterer Schüler als Pate zur Seite gestellt, der ihnen bei der Eingewöhnung hilft. Natürlich gelingt dies alles nicht immer reibungslos – aber Lehrer, Erzieher und Schüler müssen ihren Alltag unter einem gemeinsamen Dach meistern.

In der Folge 480, der letzten in Seelitz spielenden, erhält der Hausmeister der Schule, Heinz August Pasulke (Gert Schaefer) einen Anruf seiner Schwester, die – wie sich später herausstellt – für längere Zeit verreisen muss. Ihr Bruder soll sich solange um ihre Tochter Paulina (Anna Steinhardt) kümmern und wechselt deshalb an das Erfurter Albert-Einstein-Gymnasium, an das die zuletzt in Seelitz unterrichtenden Lehrer Mark Lachmann (Jan Hartmann) und Michael Berger (Robert Schupp) ebenfalls versetzt werden. Bis zum Tod von Gert Schaefer im August 2014 war einzige Rolle, die in allen Schuljahren und Staffeln zu sehen war. Neben Heinz August Pasulke, Mark Lachmann und Michael Berger ist die Rolle Tschuloga Pasulke, welche auch von Gert Schaefer verkörpert wird, eine von vier Rollen, welche im Seelitzer und im Erfurter Schloss Einstein vorkommen.

Konzeption Bearbeiten

Jagdschloss Grunewald 03 (1).JPG

Im Mittelpunkt der Serie steht das eigenverantwortliche Leben der Jugendlichen aus den Klassen 6 bis 10. Da es im Internat keine Eltern gibt, müssen sie ihre Entscheidungen eigenständig treffen und für die Folgen geradestehen. Die wenigen Erwachsenen treten dabei höchstens als Ratgeber auf. So schlagen sich die Schüler mit den typischen Problemen wie Noten, Pubertät, Freundschaft, Scheidung oder Arbeitslosigkeit der Eltern, Neid, Alkoholmissbrauch, Berufsträume, Intrigen der Mitschüler oder der ersten großen Liebe herum. In vielen Geschichten erleben sie Abenteuer und lernen Konflikte zu bewältigen, sie haben aber auch Spaß an allerlei Streichen. Ein besonderes Spannungsfeld bietet sich dabei zwischen den Internatsschülern und Dorfkindern. Man schätzt sich gegenseitig nicht unbedingt, muss jedoch miteinander auskommen. Hier zählen Kompromissbereitschaft und Toleranz.

Mit Beginn der zehnten Staffel wurde der Drehort vom fiktiven Seelitz nach Erfurt in das geförderte KinderMedienZentrum verlegt. Nach Angaben des MDR-Redaktionsleiters für den Bereich Kinder, Karl-Heinz Staamann, wolle man noch stärker das reale Leben widerspiegeln. Damit reagiere man auch auf die sich verändernden Sehgewohnheiten der Zuschauer.[1]

Identifikationsfiguren Bearbeiten

Schloss Einstein ist eine Serie mit Kindern für Kinder, welche die Zuschauer das ganze Jahr hindurch begleitet und ihnen Identifikationsfiguren bietet. Da gibt es die schüchterne Nette, den gutaussehenden Sportlichen, das Wissensgenie, die intrigante Zicke, den begabten Praktiker, das pummelige Mauerblümchen oder auch das mathematische Wunderkind – und viele andere mehr. Die Zuschauer können die Figuren beurteilen, sie unterstützen oder ablehnen und sich vielleicht manchmal wiedererkennen. Die Protagonisten erleben ihre Geschichten stellvertretend für das heranwachsende Publikum und zeigen diesem mögliche Vorgehensweisen auf. Im Vordergrund steht dabei eine humanistische Tendenz – egal, was passiert – es muss immer eine akzeptable Lösung geben. Da die Darsteller das gleiche Alter haben wie ihre Zuschauer, wirkt ihr Spiel authentisch: Sie werden vom Publikum als ihresgleichen empfunden.

Wissensvermittlung Bearbeiten

Gruneschloss4.jpg

Eingangsbereich des Jagdschlosses

In die Darstellung des Unterrichts fließt immer wieder echtes Sachwissen mit ein. Dadurch bietet die Serie Unterhaltung und Lernen gleichermaßen; der öffentlich-rechtliche Sender erfüllt seinen Bildungsauftrag auf eine lockere Weise. Mit dieser Konzeption ist Schloss Einstein weltweit einzigartig. Die Serie war bereits mehrfach Gegenstand medienwissenschaftlicher Studien.[2][3][4][5]

Produktion Bearbeiten

Schloss Einstein wurde von 1998 bis 2007 von der Askania Media Filmproduktion GmbH im Auftrag der ARD für den KiKA unter der Federführung von MDR und WDR produziert. Ab September 2007 übernahm die Saxonia Media Filmproduktion GmbH die Produktion. Die Drehbücher werden von über zehn bekannten und serienerfahrenen Fernsehautoren produziert, zum Beispiel Uschi Flacke, Dieter Saldecki, Michael Demuth und Dana Bechtle-Bechtinger. Regie führten bereits unter anderem Renata Kaye, Peter Zimmermann, Wolf Vogel und Klaus Kemmler. Bereits seit Beginn der Serie betreut und unterstützt Martin Schönemann die Kinder und Jugendlichen der Serie am Set.

Drehorte Bearbeiten

Gedreht wurde Schloss Einstein von 1998 bis 2007 auf dem Gelände des Filmstudio Babelsberg im brandenburgischen Potsdam. Dort waren die Innenräume der Schule und weitere Kulissen – zum Beispiel Eisdiele, Diskothek und Lagerhalle – aufgebaut. Als Gebäudekulisse diente das Jagdschloss Grunewald in Berlin. Außendrehs fanden im Potsdamer Stadtteil Klein Glienicke und in einigen umliegenden Dörfern statt, die zusammen die Kulisse des Filmdorfes Seelitz bilden.

Am 4. September 2007 begannen die Dreharbeiten zur elften Staffel im neu errichteten KinderMedienZentrum Erfurt. Produziert wird das neue Schloss Einstein von der Saxonia Media Filmproduktion GmbH. Die Außendrehs finden auf dem benachbarten egapark-Gelände sowie am Schloss Neideck (Arnstadt) statt.

Vorspann Bearbeiten

Gruneschloss5.jpg

Seit der ersten Staffel gab es immer wieder neue Vorspanne, die sich alle ähnelten. In den Vorspannen werden die jeweils aktuellen Hauptdarsteller, die die Schüler verkörpern mit den jeweiligen Rollennamen präsentiert. Die Darsteller treten entweder alleine oder zu zweit auf. Im Hintergrund ist das Lied Alles ist relativ, von Die Einsteins feat. Julian, zu hören. Alle Vorspanne bis zum Ende der vierten Staffel hatten eine Dauer von 47 Sekunden. Ab der fünften Staffel wurde der Vorspann sowie die Hintergrundmusik um sieben Sekunden verlängert, so dass weitere Darsteller präsentiert werden konnten. Im weiteren Verlauf der Serie wurde der Vorspann stets weiterentwickelt und an veränderte Kulissen und Figuren angepasst. Der Vorspann der 17. + 18. Staffel nennt nicht mehr die Namen der Rollen, man sieht nur noch die Personen. In Staffel 19 wurden die Namen der Rollen wieder genannt. Außerdem hat er, wie schon in Staffel 16, wieder die ursprüngliche Länge von der ersten Staffel. Vor dem Vorspann war bei Staffeln Staffel 1 bis 10 ein Vollmond mit dem Geräusch eines Uhus zu sehen. In Staffel 20 ist auch ein Uhu-Geräusch am Anfang des Vorspannes zu hören, außerdem wird der Song in der 20. Staffel von Larissa Kerner gesungen. 

Produktionsstaffeln Bearbeiten

Staffel Folgen Folgen-
anzahl
Erstausstrahlung
1 1–76 76 Freitag, 4. September 1998[6] bis Freitag, 18. Februar 2000 (17:05 Uhr)
2 77–116 40 Freitag, 25. Februar 2000 bis Freitag, 24. November 2000 (17:05 Uhr)
3 117–168 52 Freitag, 1. Dezember 2000 bis Freitag, 2. März 2001 (17:05 Uhr)
Samstag, 10. März 2001 bis Samstag, 24. November 2001 (18:00 Uhr)
4 169–200 32 Samstag, 1. Dezember 2001 bis Samstag, 6. Juli 2002 (18:00 Uhr)
5 201–232 32 Samstag, 13. Juli 2002 bis Samstag, 15. Februar 2003 (18:00 Uhr)
6 233–272 40 Samstag, 22. Februar 2003 bis Samstag, 22. November 2003 (18:00 Uhr)
7 273–336 64 Samstag, 29. November 2003 bis Samstag, 12. Februar 2005 (18:00 Uhr)
8 337–392 56 Samstag, 19. Februar 2005 bis Samstag, 27. August 2005 (18:00 Uhr)
Samstag, 3. September 2005[7] bis Samstag, 25. März 2006 (17:20 Uhr)
9 393–428 36 Samstag, 1. April 2006 bis Samstag, 16. September 2006 (17:20 Uhr)
Samstag, 23. September 2006 bis Samstag, 2. Dezember 2006 (17:15 Uhr)
10 429–480 52 Samstag, 9. Dezember 2006 bis Samstag, 1. Dezember 2007 (17:20 Uhr)
11 481–532 52 Samstag, 5. Januar 2008[8] bis Samstag, 23. Februar 2008 (jeweils 16:50 Uhr und 17:15 Uhr)
Samstag, 1. März 2008 bis Samstag, 12. Juli 2008 (17:15 Uhr)
Samstag, 30. August 2008 bis Samstag, 13. Dezember 2008 (17:15 Uhr)
12 533–584 52 Samstag, 3. Januar 2009 bis Samstag, 31. Januar 2009 (jeweils 16:45 Uhr und 17:10 Uhr)
Samstag, 7. Februar 2009 bis Samstag, 21. November 2009 (17:10 Uhr)
13 585–636 52 Samstag, 2. Januar 2010[9] bis Samstag, 25. Dezember 2010 (17:10 Uhr)
14 637–688 52 Samstag, 8. Januar 2011 bis Samstag, 7. Mai 2011 (17:10 Uhr)
Samstag, 14. Mai 2011 bis Samstag, 1. Oktober 2011 (14:10 Uhr)
Samstag, 8. Oktober 2011 bis Samstag, 24. Dezember 2011 (14:35 Uhr)
Samstag, 31. Dezember 2011 (19:50 Uhr)
15 689–740 52 Samstag, 7. Januar 2012[10] bis Samstag, 15. Dezember 2012 (14:35 Uhr)
Doppelfolge am Samstag, 22. Dezember 2012 (14:35 Uhr und 15:00 Uhr)
16 741–792 52 Samstag, 5. Januar 2013 bis Samstag, 28. Dezember 2013 (14:35 Uhr)[11]
17 793–818 26 Samstag, 4. Januar 2014 bis Samstag, 28. Juni 2014 (14:35 Uhr)[12]
18 819–844 26 Samstag, 3. Januar 2015 bis Samstag, 4. Juli 2015 (14:35 Uhr)
19 845–870 26 Dienstag, 9. Februar 2016 bis Dienstag, 15. März 2016 (14:35 Uhr)
20 871–896 26 Dienstag, 14. Februar 2017 bis Dienstag, 21. März 2017 (14:35 Uhr)

Schuljahre/Generationen Bearbeiten

Von der zweiten bis zur siebten Staffel waren die Staffeln nicht identisch mit den Serienschuljahren. Dies wurde mit Start der achten Staffel geändert, als die siebte Generation eingeführt wurde; seitdem begann mit jedem Staffelbeginn ein neues Schuljahr mit einer neuen Generation Schüler. Im zweiten Schuljahr in Erfurt wurde keine neue Generation eingeführt, womit im zwölften Schuljahr erst die elfte Generation eingeführt wird.

Schuljahr Generation Folgen Staffel(n)
1 1 1–76 1
2 2 77–128 2–3
3 3 129–180 3–4
4 4 181–232 4–5
5 5 233–284[13] 6–7
6 6 285–336[14] 7
7 7 337–392 8
8 8 393–428[15] 9
9 9 429–480[16] 10
10 10 481–532 11
11 533–584 12
12 11 585–636 13
13 12 637–688 14
14 13 689–740 15
15 14 741–792 16
16 15 793–818 17
819–844 18
17 16 845-870 19
871-896 20

Schuljahresmotto Bearbeiten

Seit der elften Staffel steht jedes Schuljahr unter einem bestimmten Motto.

Staffel Motto
11 keiner darf verloren gehen
12 Kinder sind Zukunft
13 schau nicht weg
14 Einstein goes Future
15 Einstein = Meinstein
16 Zuhause unter Freunden
17 Einer für alle, alle für Einstein
18 Auf "Einstein" bist du nie allein!
19 Der Weg ist das Ziel
20 Demokratie

Ausstrahlung Bearbeiten

Die Ausstrahlung der neuen Folgen von Schloss Einstein erfolgt samstags um 14:35 Uhr im KiKA. Ältere Folgen werden regelmäßig im KiKA von Montag bis Freitag um 14:10 sowie den meisten Dritten Fernsehprogrammen gezeigt.

Die Folgen 1 bis 404 (Staffeln eins bis neun) wurden im Format 4:3 hergestellt, seit Folge 405 (Staffel neun) wird die Serie im Format 16:9 produziert.

Am 4. September 2008 strahlte der KiKA anlässlich des zehnten Jahrestags der ersten Folge eine fünfzigminütige Sonderfolge aus. In dieser lassen Heinz (Gert Schaefer) und Paulina Pasulke (Anna Steinhardt) die Höhepunkte aus zehn Jahren Schloss Einstein Revue passieren.

Seit der 13. Staffel (2010) wird Schloss Einstein in HD produziert.

Veranstaltungen Bearbeiten

Ronja Prinz.JPG

Anne-Sophie Strauss (links) und Ronja Prinz bei einer Autogrammstunde

In unregelmäßigen Zeitabständen fanden und finden diverse Ereignisse mit den Schloss-Einstein-Stars in ganz Deutschland statt, darunter auch Autogrammstunden. Bisher fanden insgesamt 76 Ereignisse statt (Stand: 28. Oktober 2007). Zu den wichtigsten bzw. großen Ereignissen zählen unter anderem die Gi’me-5-KiKA-Party (Aktionstag für Freundschaft und Toleranz, 31. August 2003); das Internationale Kinderfest (23 Nisan) in Berlin (24. April 2004); die KiKA-Party zur 300. Folge von Schloss Einstein (7. Juni 2004); die Schloss-Einstein-Sommerparty (27. Juni 2005) und zahlreiche KiKA-Sommertouren in den Jahren 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010

Auszeichnungen und Erfolg Bearbeiten

  • 1999 Goldener Spatz in der Kategorie „Fiktion kurz“
  • 1999 „Goldener Telix“ der Fernsehzeitschrift Gong in der Kategorie „Serie oder Film mit Schauspielern“
  • 2007 wurde die Serie beim „Kids Choice Award“ als „Beste Serie“ nominiert.
  • 2009 „Rauchfrei-Siegel 2009“[17]
  • 2010 Goldener Spatz in der Kategorie Serie
  • 2012 Nominierung von Folge 700 für den Goldenen Spatzen in der Kategorie „Kurzfilm, Serie/Reihe“[18]
  • 2013 Weißer Elefant in der Kategorie „Besondere Leistung“[19]

Der Publikumserfolg der Serie zeigt sich nicht nur in den beständig auf hohem Niveau liegenden Einschaltquoten. Schloss Einstein wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern ausgestrahlt. Dazu gehören beispielsweise Polen (TV Puls), Norwegen, Russland, Weißrussland, die Ukraine, die Slowakei, Slowenien (RTVSLO), Ungarn, Italien, Liechtenstein, Belgien und die Niederlande. Dort wurde sogar ein Schulbuch für den Deutschunterricht nach Motiven aus Schloss Einstein herausgegeben. Damit ist die Serie auch international eine anerkannte Größe in den Kinderprogrammen.

Medien Bearbeiten

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Josefine Preuß schreibt Autogramme.

Bücher Bearbeiten

Insgesamt wurden bisher 16 Bücher zur Serie veröffentlicht. Die Bände 1 bis 5 wurden von Simon Hauser, die Bände 6 bis 11 und 15 von Uschi Flacke, die Bände 12 bis 14 und 16 von Dana Bechtle-Bechtinger verfasst.

Im Jahr 2000 wurde neben diesen Büchern das Buch „Schloss Einstein – Das Klassenbuch. 100 Folgen Schloss Einstein“, in dem die Hauptdarsteller mit vorgestellt werden und in dem der Inhalt der bisherigen Folgen kurz beschrieben wird, von der vgs verlagsgesellschaft herausgegeben.

2003 erschien „Schloss Einstein – Kochen mit Einstein“ von Peter Brandt und Dieter Saldecki ebenfalls bei vgs.

Für 2004 war „Das zweite Klassenbuch“ nach 300 Folgen angekündigt. Es ist bei diversen Online-Händlern im Katalog. Ob es erschienen ist, kann hier nicht mit Sicherheit erklärt werden.

Zudem erschienen das Posterbook und ein Poesiealbum.

Neben den Büchern zur Serie existieren drei „Schloss-Einstein-Exklusiv“-Bücher, in denen die Geschichten von Hauptdarstellern aus der ersten Staffel weitererzählt wird. Diese wurden von Uschi Flacke verfasst und von der vgs verlagsgesellschaft herausgegeben.

Erzählungen Bearbeiten

  • Band 1: Die Rivalin
  • Band 2: Ein seltsamer Gast
  • Band 3: Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht
  • Band 4: Blaue Haare für Sven Weber
  • Band 5: Alberts Enkel
  • Band 6: Schmetterlinge im Bauch
  • Band 7: Der gestohlene Hit
  • Band 8: Spiel mit dem Feuer
  • Band 9: Skandal am faulen See
  • Band 10: Ein Traum in Chrom
  • Band 11: Date mit einem Superhirn
  • Band 12: Der Schatz von Seelitz
  • Band 13: Die Paten
  • Band 14: Kurz und Kleinstein
  • Band 15: Love Story
  • Band 16: Anna in Love

Exklusiv-Bücher Bearbeiten

  • Katharina – Modelträume werden wahr
  • Kleine Prinzen
  • Nadines Story

E-Books Bearbeiten

2013 erschienen die Erzählungen 1 bis 16 sowie die Exklusiv-Bücher (Nummern 17 bis 19) als E-Books.

2014 erschienen

  • Nr. 20: Jo & Sandor – Die große Liebe
  • Nr. 21: Freundschaft für Fortgeschrittene
  • Nr. 22: Dominik & Constanze
  • Nr. 23: Prinzessin, Nerd und Bücherwurm

WebisodesBearbeiten

Weitere Medien Bearbeiten

2004 erschien ein Musikalbum (auch mit anderen Bands), mehrere Hörspiele auf Kassetten und CDs, sowie ein Magazin zur Serie (2001–2003), das Kochbuch Kochen mit Einstein und eine Best-of-DVD. Bei der Best-of-DVD wird einerseits bemängelt, dass die DVD-Menüs beim ersten Betrachten etwas unübersichtlich wirken und zum anderen, dass keine Untertitel für Hörgeschädigte eingeblendet werden. Positiv wird das Bonusmaterial wie beispielsweise Interviews und Reportagen bewertet.[20] Des Weiteren gibt es eine Top-Trumps-Edition für Schloss Einstein sowie einen Rubik’s Cube. Im Februar 2009 ist die erste DVD-Box mit acht DVDs zu den neuen Folgen von Schloss Einstein erschienen.[21]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Florian Gessner: Schloss Einstein als Spiegel der Realität auf wunschliste.de, 1. Januar 2008, abgerufen am 1. April 2009
  2. Monika Brandl: Schloss Einstein – Untersuchungen zu einer populären TV-Soap für Kinder sowie zu deren literarischen Adaptionen. Stuttgart 2002 (Diplomarbeit über die Serie; PDF-Datei, 667 kB)
  3. Dr. Maya Götz (Hrsg.): Wie gehen Kinder mit Schloss Einstein um?, in: „Alles Seifenblasen? Die Bedeutung von Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen“. KoPäd Verlag, München 2002, ISBN 3-935686-26-9 (Teilstudie zur Kinder-Weekly Schloss Einstein)
  4. Dr. Maya Götz (Hrsg.): Die Bedeutung von Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen; ebd. (Zusammenfassung der Studie)
  5. Eva Schäfer: Zur Entwicklung ambivalenter Entwurfsstrukturen eines Kinder-Serienstars, Forum qualitative Sozialforschung, Berlin 2002 (Auszüge einer Studie im Rahmen der qualitativen Biografieforschung; Interviewpartnerin war die Darstellerin von Vera Seiffert, erste Schülergeneration)
  6. Schloss Einstein geht ins siebte Erfolgsjahr mit elf neuen Darstellern auf askania-media.de, abgerufen am 18. April 2009
  7. Schloss Einstein: Neue Sendezeit für die Premierenausstrahlung der beliebten ARD-Kinderweekly am Samstag auf askania-media.de, abgerufen am 18. April 2009
  8. Schloss Einstein; Arbeitstitel: Schloss Einstein ab Staffel 11 auf saxonia-media.de, abgerufen am 18. April 2009
  9. Programmvorschau vom 2. Januar 2010 auf kika.de, abgerufen am 20. November 2009
  10. Neue Staffel ab 7. Januar 2012, abgerufen am 7. Januar 2012
  11. Neue Staffel ab 5. Januar 2013, abgerufen am 4. September 2012
  12. 26 neue Folgen: Schloss Einstein geht in die 17. Staffel, abgerufen am 30. Juni 2013
  13. Internetseite von Schloss Einstein vom 3. Februar 2003 auf web.archive.org, abgerufen am 18. April 2009
  14. Schloss Einstein: Fortführung des Erfolgsrezeptes mit neuen SE-Darstellern auf web.archive.org, abgerufen am 18. April 2009
  15. „Schloss Einstein“: Premiere für neue Darsteller In Folge 393 am Samstag, 1. April, 17.20 Uhr im KiKA auf askania-media.de, abgerufen am18. April 2009
  16. titel=„Schloss Einstein“: Neue Kids, neue Stars, neuer Look auf askania-media.de, abgerufen am 18. April 2009
  17. RauchfreiSiegel 2009 Quelle/Nachweis.
  18. Mitteilung von Saxonia Media vom 9. Februar 2012
  19. Strahlende Gewinner des "Weißen Elefanten" 2013: Katja von Garnier, Hanna Binke, Gabriele M. Walther, Collien Ulmen-Fernandes u.v.m., abgerufen am 30. Juni 2013
  20. Best of Schloss Einstein auf kabeleins.de, abgerufen am 18. April 2009
  21. Schloss Einstein – Die neuen Folgen (8 DVDs) auf amazon.de, abgerufen am 18. April 2009

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